Schwarzwälder Kirsch-Konfitüre – Rezept zum Selbermachen
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Die Schwarzwälder Kirschtorte wurde 1934 erstmals im Hotel Dollenberg in Freiburg serviert.
Ich mische Eigelb, einen Schuss Wasser und Zucker in einer Rührschüssel. Mit dem Schneebesen rühre ich, bis die Masse cremig ist und keine Zuckerkörnchen mehr zu sehen sind. Das dauert etwa drei Minuten, aber ich behalte das Tempo im Auge, damit nichts anbrennt.
Mehl, Maisstärke, Backpulver und Kakao werden in einer separaten Schüssel vermischt. Dann sieben wir die Mischung vorsichtig über die Eigelbcreme und heben sie mit einem Spatel unter.
Das Eiweiß schlage ich steif, bis sich feste Spitzen bilden. Danach hebe ich es behutsam unter den Teig, damit viel Luft drin bleibt.
Warum? Durch das Einarbeiten des steifen Eischnees wird der Biskuit locker und bekommt die nötige Auflockerung.
Den Teig gieße ich sofort in eine gefettete, bemehlte Springform (26 cm). Zuerst 200 °C Ober-/Unterhitze, dann nach etwa 20 Minuten die Temperatur auf 150 °C reduzieren, bis die Gesamtbackzeit 30–35 Minuten erreicht. So bleibt der Biskuit oben schön, unten nicht zu trocken.
Warum? Die späte Temperaturabsenkung verhindert, dass der Biskuit in der Mitte einsinkt.
Nach dem Backen lasse ich die Form auf einem Gitter abkühlen, dann löse ich den Rand vorsichtig. Der Kuchen muss völlig kalt sein, bevor ich ihn schneide.
Ich gieße die abgetropften Sauerkirschen in ein Sieb, sammle den Saft und stelle ihn beiseite. Einen Esslöffel Speisestärke rühre ich mit etwas kaltem Kirschsaft glatt, dann bringe ich den restlichen Saft zum Kochen und rühre die Stärke ein. Sobald die Masse kocht, nehme ich den Topf vom Herd – sie kann sonst schnell anbrennen.
Warum? Das Anrühren der Stärke mit kaltem Saft verhindert Klumpen und sorgt für eine seidige Konsistenz.
Den heißen Kirschpudding rühre ich gleichmäßig durch, dann hebe ich die 16 schönsten Kirschen darunter. Den Rest des Puddings verteile ich später zwischen den Böden.
Den abgekühlten Biskuit schneide ich zweimal horizontal durch, sodass drei Böden entstehen. Der unterste Boden bekommt einen großzügigen Spritzer Kirschwasser, dann bestreiche ich ihn mit der Kirschmasse und lasse ihn kurz ruhen.
Die Schlagsahne verquirle ich mit Sahnesteif und einem Hauch Zucker, bis sie steif ist. Ich verteile eine dünne Schicht auf dem ersten Kirschboden, lege den zweiten Boden darauf und drücke leicht an.
Den zweiten Boden erneut mit Kirschwasser beträufeln, die restliche Kirschmasse darauf verteilen und den dritten Biskuit obenauf legen. Dann kommt die restliche Sahne rundherum, ich spritze mit einem Beutel etwa 16 kleine Tuffs und setze die beiseitegelegten Kirschen darauf. Zum Schluss bestreue ich die Torte mit feiner Raspelschokolade.
Lösung: Reduziere die Ofentemperatur nach den ersten 20 Minuten stärker auf etwa 140 °C und backe den Kuchen etwas länger, damit er gleichmäßig aufgeht.
Statt Eiern verwende Aquafaba (Kichererbsenwasser) im gleichen Volumen, ersetze die Butter durch neutrales Pflanzenöl und nutze vegane Schlagsahne. Die restlichen Zutaten bleiben gleich, nur die Bindung muss sorgfältig kontrolliert werden.
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