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Gericht 19.03.2026

Kartoffelkrapfen süß – knusprig & aromatisch

Gestern habe ich beim Aufräumen der Vorräte eine Tüte Kartoffeln gefunden, die noch ein Tag zu alt für Pommes waren.

Statt sie zu verschwenden, habe ich mich gleich an das alte Familienrezept gewagt – süße Krapfen, die fast wie ein Dessert schmecken.

Das Ergebnis? Warmer Duft, knusprige Kruste, und ein bisschen Nostalgie im Mund, egal ob im Winter oder Sommer.
Helga
Helga & Familie Geprüftes Hausrezept
Dauer 30 Min
Schwierigkeit Mittel
Portionen 1
Zutaten 13 Artikel
Goldbraun ausgebackene süße Kartoffelkrapfen, bestreut mit Zimt-Zucker, auf Küchenpapier serviert
💡

Fun Fact

Wusstest du schon, dass Kartoffelkrapfen ursprünglich aus Süddeutschland stammen und früher als Fastnachtsgebäck dienten?

Zubereitung

1

Kartoffeln kochen und pressen

Ich koche die Kartoffeln mit Schale am Vortag, schäle sie dann und presse sie durch eine Kartoffelpresse; danach lasse ich sie vollständig abkühlen. So bleibt die Textur locker und das Mehl bindet besser.

Warum? Damit die Kartoffelstärke nicht gellt und der Teig geschmeidig bleibt.

2

Hefe aktivieren

Die frische Hefe bröckele ich in lauwarme (ca. 35 °C) Milch, rühre kurz um und lasse das Gemisch 15 Minuten stehen, bis es leicht schäumt.

Warum? Damit die Hefe optimal aktiviert wird und später im Teig gut aufgehen kann.

3

Butter-Zucker-Creme herstellen

Butter und Zucker schlage ich mit einem Handrührgerät cremig, füge anschließend nacheinander die drei Eier hinzu und rühre jedes gut unter.

4

Alle Zutaten vermengen

Zur Butter‑Eier‑Mischung gebe ich die Hefemilch, die gepressten Kartoffeln, Mehl, Salz, gemahlene Mandeln und Rosinen. Ich knete, bis ein glatter, leicht klebriger Teig entsteht.

5

Teig gehen lassen

Den Teig decke ich ab und stelle ihn an einen warmen Ort für 30 Minuten, damit er schön aufgehen kann.

Warum? Damit das Gluten entspannt und die Krapfen später fluffig werden.

6

Krapfen formen und frittieren

Aus dem Teig steche ich walnussgroße Stücke aus, lasse sie kurz ruhen und frittiere sie portionsweise in heißem Öl (180 °C), bis sie goldbraun sind.

7

Mit Zimt-Zucker bestäuben

Ich mische Zimt und Zucker und wälze die warmen Krapfen darin, bis sie gleichmäßig bedeckt sind.

Geheimtipp vom Küchenchef

  • Verwende Buttermilch statt normaler Milch – die leichte Säure fördert ein noch luftigeres Innenleben der Krapfen.
  • Frittier die Krapfen bei exakt 180 °C und nutze ein Thermometer; kleine Temperaturabfälle verhindern ein zu hartes Äußeres.

Was tun, wenn...

⚠️ Krapfen werden außen zu dunkel, bevor sie innen gar sind.

Lösung: Temperatur prüfen, Öl auf 175 °C reduzieren und die Stücke kleiner formen; außerdem nur wenige Krapfen gleichzeitig frittieren.

Variationen & Alternativen

Alternative: Vegan

Statt Kuhmilch pflanzliche Hafermilch, vegane Hefe und Apfelmus als Ei‑Ersatz verwenden; Kokosöl eignet sich gut zum Frittieren.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann man die Krapfen einfrieren?
Ja, nach dem Abkühlen luftdicht verpacken und bis zu drei Monate im Gefrierschrank lagern.
Wie lange halten sich die Krapfen frisch?
Im Kühlschrank bleiben sie etwa zwei Tage knusprig, wenn sie auf Küchenpapier abgedeckt werden.
Welches Mehl ist am besten geeignet?
Typ 550 liefert die optimale Balance zwischen Festigkeit und Luftigkeit für diesen Teig.

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