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Gericht 16.03.2026

Pizza mit Dinkelmehl – knuspriger Teig in 2 Tagen

Als ich das erste Mal Dinkelmehl für Pizza ausprobierte, war ich skeptisch – das Ergebnis hat mich umgehauen.

Nach ein paar Fehlversuchen habe ich den Ablauf perfektioniert, und jetzt lässt sich der Duft von frisch gebackener Pizza durch die ganze Wohnung ziehen.

Ich zeig dir, wie du mit ein wenig Geduld und ein paar Tricks einen knusprigen, leicht nussigen Boden zauberst, der jedes Topping trägt.
Helga
Helga & Familie Geprüftes Hausrezept
Dauer 1470 Min
Schwierigkeit Einfach
Portionen 4
Zutaten 7 Artikel
Selbstgemachte Pizza mit Dinkelmehl, knusprigem Rand und frischer Tomatensauce
💡

Fun Fact

Wusstest du schon, dass Dinkel etwa 30 % mehr Eiweiß enthält als herkömmlicher Weizen?

Zubereitung

1

Mehl und Hefe mischen

Ich gebe das Dinkelmehl in eine Schüssel, drücke eine Mulde hinein und löse die Hefe mit Zucker in etwas lauwarmem Wasser auf. Dann gieße ich die Mischung in die Mulde und lasse sie halbstündig ruhen, damit die Hefe aktiv wird.

2

Salz und Wasser einarbeiten

Nach der Ruhezeit streue ich das Salz darüber, knete kurz durch und füge nach und nach lauwarmes Wasser hinzu, bis ein glatter, fester Teig entsteht.

Warum? Damit das Gluten gleichmäßig aktiviert wird und der Teig Elastizität bekommt.

3

Olivenöl hinzufügen

Jetzt kommt das Olivenöl erst zum Schluss, ich knete es gründlich ein, weil ich beim ersten Mal das Öl zu früh zugegeben habe und der Teig dann zu weich war.

4

Kalt fermentieren

Ich decke die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und stelle sie für ein bis zwei Tage in den Kühlschrank bei etwa 8 °C. Zwei Stunden vor dem Backen nehme ich den Teig heraus, damit er Zimmertemperatur annehmen kann.

5

Teiglinge formen und gehen lassen

Ich forme kleine Teiglinge – für ein rundes 28 cm-Blech etwa 230 g, für ein eckiges Blech rund 500 g – und lasse sie nochmals zwei Stunden bei Raumtemperatur zugedeckt ruhen. Vor dem Ausrollen bestäube ich die Arbeitsfläche leicht mit Mehl.

6

Belegen und backen

Jetzt kommt dein Lieblingsbelag drauf, und ich schiebe die Pizza in den vorgeheizten Ofen (250 °C) bis der Rand goldbraun knusprig ist.

Geheimtipp vom Küchenchef

  • Verwende für das Wasser, das du dem Teig gibst, eisgekühltes Wasser – das verlangsamt die Gärung und fördert eine bessere Krustenstruktur.
  • Lass den geformten Teig kurz unter einem feuchten Tuch bei 24 °C gehen; das erzeugt eine gleichmäßige Porenbildung und verhindert einen zu dichten Boden.

Was tun, wenn...

⚠️ Der Teig ist nach dem Kneten zu klebrig.

Lösung: Streue ein wenig mehr Dinkelmehl ein und knete weiter, bis sich die Oberfläche vom Schüsselrand löst; achte darauf, nicht zu viel Mehl zu verwenden, sonst wird die Pizza trocken.

Variationen & Alternativen

Alternative: Vegan

Statt Olivenöl kannst du ein hochwertiges Avocadoöl verwenden und den Belag komplett mit pflanzlichem Käse, Gemüse und Räuchertofu kombinieren.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann man den Teig einfrieren?
Ja, nach dem ersten Kaltgären kannst du die Teiglinge einzeln einwickeln und bis zu einem Monat einfrieren.
Wie lange muss die Pizza im Ofen backen?
Bei 250 °C dauert das Backen etwa 10–12 Minuten, bis der Rand goldbraun ist.
Ist Dinkelmehl glutenfrei?
Nein, Dinkel enthält Gluten, ist aber für Menschen mit leichter Glutenverträglichkeit oft besser verträglich als Weizen.

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